Schiedsrichter-Regeltest des BTTV
Liebe Tischtennisfreunde,

an dieser Stelle hat der Fachbereich Schiedsrichterwesen einen Test mit 25 Fragen zu den Internationalen Tischtennisregeln zusammengestellt. Er besitzt einen aktualisierten Stand März 2016. Auf dieser Stufe bewegen sich auch ungefähr die Fragen bei der Bezirksschiedsrichter-Prüfung.

Richtig ist jeweils nur eine Antwort.

Der Test wird direkt automatisiert ausgewertet und ihr erhaltet das Ergebnis per Mail.

Bei den persönlichen Angaben interessiert besonders, aus welchem Bundesland (in Bayern bitte auch Bezirk angeben) ihr kommt und ob ihr Schiedsrichter seid oder nicht. Wenn ihr kein SR seid, interessiert uns insbesondere welche Funktion ihr im Verband, Bezirk, Kreis oder Verein ausübt oder ob ihr "nur" regelinteressierter Spieler seid.

Eure Angaben dienen zu rein statistischen Zwecken, quasi zur Erarbeitung einer Zielgruppenanalyse und zur Selbstkontrolle, ob unsere Arbeit beim Internetnutzer ausreichende Akzeptanz findet oder nicht. Die Daten werden streng vertraulich behandelt.
Persönliche Angaben

Name*
Verband*
Bezirk
E-Mail*
Bereits Schiedsrichter?*
Ja     Nein

* Pflichtangaben
1 zur Regel 1 "Der Tisch“ und Regel 2 "Die Netzgarnitur", i.V.m. Regel 7

Während eines Ballwechsels im Einzelspiel zwischen Grillmeyer und Müller berührt der von Müller geschlagene Ball die Netzkante und fällt danach auf der Spielfeldseite von Grillmeyer auf den Teil der Netzhalterung (Zwinge), der in das Spielfeld hineinragt, und springt von dort, für Grillmeyer unerreichbar, ins Seitenaus. Wer erzielt den Punkt?

Der Spieler Müller
Der Spieler Grillmeyer
2 zur Regel 4 "Der Schläger"

Eine zum Schlagen des Balles benutzte Seite eines Schlägers muss entweder mit gewöhnlichem Noppengummi (Noppen nach außen) oder m it Sandwichgummi (Noppen nach innen oder nach außen plus Schwamm- oder Schaumgummi) bedeckt sein.

Noppengummi max. 2 mm; Schwamm zwischen 0,5 mm und 2,5 mm
Noppengummi zwischen 1 mm und 2 mm; Schwamm max. 2 mm
Schwamm + Noppengummi max. 4 mm; dabei Noppengummi max. 2 mm
3 zur Regel 4 "Der Schläger"

Wer ist bei einem Bezirksranglistenturnier der Herren vor dem Beginn eines Einzelspiels berechtigt die Schläger der Spieler zu untersuchen, wenn keine „Schiedsrichter am Tisch“ eingesetzt sind und die Spieler selber zählen müssen?

Nur der Oberschiedsrichter
Der jeweilige Gegner und der Oberschiedsrichter
Nur der jeweilige Gegner
4 zur Regel 4 "Der Schläger"

Ein Spieler will im ersten Satz während einer Abtrockenpause beim Spielstand von 4:8 seinen Schläger aus taktischen Gründen wechseln. Ist dies zulässig?

Nein. Während eines Spieles sind Schlägerwechsel aus taktischen Gründen nicht zulässig.
Ja, ein Schlägerwechsel ist jederzeit möglich.
Ja, wenn der Ersatzschläger vorher in der Nähe des Schiedsrichters deponiert wurde.
5 zur Regel 6 "Der Aufschlag"

Ein Spieler beginnt einen Aufschlag damit, dass er den Ball aus seinem geöffneten Handteller der ruhig gehaltenen freien Hand, die sich auf der Spielfläche nahe der Grundlinie befindet, ca. 30 cm hochwirft und anschließend den Ball oberhalb der Ebene der Spielfläche sowie einige cm hinter der Grundlinie schlägt. Muss der Schiedsrichter diesen Aufschlag beanstanden?

Ja. Fehler und Punkt für den Gegner. Der Ball wurde nach hinten und nicht senkrecht geworfen.
Nein. Weiterspielen. Der Aufschlag ist soweit korrekt.
Ja. Fehler und Punkt für den Gegner. Der Ball befand sich nicht während der gesamten Zeit des Aufschlages hinter der Grundlinie.
6 zur Regel 6 "Der Aufschlag"

Eine Spielerin verfehlt beim Versuch aufzuschlagen den Ball. Welche Entscheidung des Schiedsrichters ist richtig?

Wiederholung; mit dem Hinweis, dass beim nächsten Fehlversuch der Gegnerin ein Punkt zugesprochen wird
Punkt für die Gegnerin
Wiederholung des Aufschlags
7 zur Regel 13 "Auf- und Rückschlag – sowie Seitenwahl"

Kann bei einem Doppelspiel zu Beginn des 3. Satzes das aufschlagende Paar seinen Aufschläger frei bestimmen?

Nein. Der Spieler der im 1. Satz zuerst aufgeschlagen hat, ist auch im 3. Satz erster Aufschläger.
Ja
8 zur Regel 7 "Der Rückschlag"

Der Spieler Maurer spielt den Ball nach dem Aufspringen in seinem Spielfeld mit dem Handrücken seiner Schlägerhand. Der Ball erhält dabei so viel Effet, dass er, nachdem er ansonsten regelgerecht über das Netz in das Spielfeld von Schmitt springt, von diesem nicht mehr erreicht werden kann.

Punkt für Schmitt
Wiederholung des Ballwechsels
Punkt für Maurer
9 zur Regel 7 "Der Rückschlag"

Der Spieler Schmitt spielt einen Ball mit sehr viel Rückwärtsdrall, so dass dieser, nachdem er im gegnerischen Spielfeld aufgesprungen ist, wieder über das Netz zurückspringt, ohne dass sein Gegner Dreher den Ball auf seiner Tischseite spielen kann. Dreher reagiert jedoch schnell, umläuft das Netz, und schlägt den Ball auf der gegnerischen Seite so, dass Schmitt keine Chance mehr hat den Ball zu erreichen. Schmitt protestiert sofort beim Schiedsrichter. Er behauptet, dass es verboten sei, den Ball auf der gegnerischen Seite zu schlagen.

Punkt für Dreher
Punkt für Schmitt
10 zur Regel 8 "Reihenfolge im Spiel“

Der Schiedsrichter erkennt während des Ballwechsels, dass der Aufschlag irrtümlicherweise vom eigentlichen Rückschläger durchgeführt worden ist.

Fehler für den Spieler, der falsch aufgeschlagen hat.
Spiel sofort unterbrechen; Wiederholung des Ballwechsels mit dem richtigen Aufschläger.
Weiterspielen lassen; Richtigstellung beim nächsten Aufschlag.
11 zur Regel 9 "Let (Wiederholung)“

Im Doppel Schmitt/Günther gegen Nerreter/Volpert schlägt Schmitt auf Nerreter auf. Nun bemerkt der Schiedsrichter, dass auf dem Schläger von Nerreter mehrere Schweißtropfen sind. Was unternimmt der Schiedsrichter?

Er unterbricht das Spiel und entscheidet auf Punkt für Schmitt/Günthe
Er unterbricht das Spiel, lässt den Schläger trocknen und den Ballwechsel wiederholen
Er lässt weiterspielen
12 zur Regel 10 "Zählbare Punkte“

Im Einzelspiel zwischen Kratochwil und Dorn gerät Kratochwil in die Ballonabwehr und versucht mit einem überraschenden Konterschlag aus der rechten Boxenecke heraus seinen Gegner zu überraschen. Der Ball, der diagonal von rechts hinten auf den Tisch zufliegt, trifft aber Dorn, der nach dem letzten Schmetterball links vom Tisch zwischen Grundlinie und Netz zum Stehen gekommen ist, am Bauch. Wenn Dorn den Ball nicht links des Tisches aufgehalten hätte, wäre der Ball vermutlich auf seiner Tischhälfte aufgekommen.

Wiederholung des Ballwechsels
Punkt für Dorn
Punkt für Kratochwil
13 zur Regel 10 "Zählbare Punkte“

Ein Rechtshänder berührt nach einem vorschriftsmäßigen Aufschlag mit dem Ellenbogen seines linken Armes die Spielfläche.

Nichts; Ballwechsel weiter laufen lassen
Ballwechsel unterbrechen; Aufschläger verwarnen; Wiederholung
Ballwechsel unterbrechen; Fehler für den Aufschläger
14 zur Regel 10 "Zählbare Punkte“

Ein Spieler berührt während eines Ballwechsels mit seinem Schläger das Netz, ohne es zu verrücken.

Spielunterbrechung; Ballwechsel wiederholen lassen
Keine Unterbrechung; Ballwechsel geht weiter
Punkt für den Gegner
15 zur Regel 13 "Auf- und Rückschlag- sowie Seitenwahl“

Hat bei der Aufschlagwahl der Gewinner des Loses mehrere Möglichkeiten für die er sich entscheiden kann?

Ja. Er kann Auf- oder Rückschlag oder eine Seite wählen.
Nein. Er hat keine Entscheidungsmöglichkeiten. Er muss aufschlagen.
16 zur Regel 14 "Unrichtige Reihenfolge, unterlassener Seitenwechsel“

Im Entscheidungssatz eines Einzelspiels wurde vergessen beim Spielstand von 5:2 die Seiten zu wechseln. Der Schiedsrichter bemerkt das Versäumnis beim Spielstand von 10:6.

Seitenwechsel; Satz wird bei 5:2 neu aufgenommen
Kein Seitenwechsel mehr, da das Spiel ohnehin gleich zu Ende ist
Seitenwechsel; Satz wird bei 10:6 fortgeführt
17 zur Regel 15 "Wechselmethode"

Bei einem Senioren-Turnier in Mittelfranken treffen die Spieler Schuster und Wagner in der 1. Runde aufeinander. Beide Spieler agieren sehr verhalten und vorsichtig. Nach langen Schupfduellen unterbricht der Schiedsrichter beim Spielstand von 13:13 im ersten Satz das Spiel mit dem Ruf "Zeitspiel", weil die Spielzeit die 10-Minuten-Grenze überschritten hat. Der Spieler Schuster, der selbst ein erfahrener Schiedsrichter ist, weist den Schiedsrichter am Tisch darauf hin, dass die Wechselmethode bei diesem Spielstand nicht mehr eingeführt werden darf. Hat der Spieler Schuster Recht?

Ja. Wenn beide Spieler zusammen mindestens 18 Punkte erreicht haben, darf die Wechselmethode im laufenden Satz nicht mehr angewandt werden.
Nein. Wenn die Zeitgrenze erreicht ist, dann ist der Satz nach der Wechselmethode fortzusetzen.
18 zum Thema "Auszeit"

Beim zweiten Vorrundenspiel während eines Verbandsranglistenturniers der Schülerinnen-Klasse A schaut sich die Spielerin Ratlos beim Spielstand von 1:6 im dritten Satz Hilfe suchend nach ihrer Betreuerin um. Die Betreuerin sitzt jedoch nicht auf ihrem Platz. Kann die Spielerin dennoch eine Auszeit verlangen, um die Gegnerin aus ihrem Spielrhythmus zu bringen?

Nein. Die Auszeit-Regel gilt nur für Mannschaftswettkämpfe.
Ja. Die Spielerin kann die Auszeit verlangen, selbst wenn diese nicht zur Beratung genutzt wird.
Nein. Die Beraterin muss anwesend sein.
19 zum Thema "Beratung"

Die Spieler eines Doppelspiels bei der Bayer. Einzelmeisterschaft der Jungen gehen nach einer kurzen Einspielzeit von einer Minute noch einmal zu ihrem Betreuer, um sich auf den Gegner einstellen zu lassen. Der Schiedsrichter verwarnt daraufhin den Betreuer und fordert die Spieler auf, das Spiel unverzüglich zu beginnen. Hat der Schiedsrichter richtig gehandelt?

Nein; solange die Einspielzeit von zwei Minuten noch nicht abgelaufen ist, dürfen die Spieler die Restzeit zur Beratung nutzen.
Nein; er muss vielmehr einen der beiden Doppelspieler verwarnen.
Ja; der Schiedsrichter hat regelgerecht gehandelt.
20 zur Regel B 5.1 "Beratung"

Bei der bayerischen Mannschaftsmeisterschaft der Schülerinnen ist der Betreuer der Mannschaft aus Siegdorf im Finalspiel bereits bei den Doppelspielen zu Beginn des Mannschaftskampfes wegen unzulässiger Beratung vom Schiedsrichter verwarnt worden. Im dritten Einzelspiel verstößt er erneut gegen die Beratungsregel.

Der Schiedsrichter spricht der gegnerischen Mannschaft einen Punkt zu und zeigt dem Betreuer eine gelbe und rote Karte zusammen.
Der Schiedsrichter meldet den Betreuer dem Oberschiedsrichter.
Der Schiedsrichter zeigt dem Betreuer eine rote Karte und verweist ihn vom Spielraum.
21 zur Regel 6 "Der Aufschlag“

Im Doppel Aufhammer / Aufhauser gegen Rückstadler / Rückmüller schlägt Aufhammer auf Rückmüller auf. Hierbei berührt der Ball zunächst Aufhammers Spielfeld links von der Mittellinie, überquert dann das Netz und berührt auf der Seite von Rückmüller die Mittellinie. Rückmüller lässt den Ball passieren und reklamiert einen Aufschlagfehler von Aufhammer. Hat Rückmüller Recht?

Ja, der Aufschlag hätte nicht die linke Spielfeldhälfte des Aufschlägers berühren dürfen.
Nein, der Aufschlag war regelgerecht.
Ja, der Aufschlag hätte nicht die Mittellinie des Rückschlägers berühren dürfen.
22 zur Regel 13 "Auf- und Rückschlag- sowie Seitenwahl“

Im weiteren Verlauf des Doppels beginnt der 5. Satz mit einem Aufschlag von Aufhauser auf Rückstadler. Wer schlägt nach dem Seitenwechsel beim Stand von 5:3 auf wen auf?

Aufhauser auf Rückmüller
Aufhammer auf Rückstadler
Aufhammer auf Rückmüller
Aufhauser auf Rückstadler
23 zur Regel 6 „Der Aufschlag“

Im Spiel Car gegen Ovtcharov hat Ovtcharov die ersten beiden Aufschläge. Der Schiedsrichter stellt fest, dass Ovtcharov seinen Schläger beide Male während der gesamten Aufschlagphase unter dem Tisch verbirgt, und erst kurz vor dem Schlag nach oben zieht, so dass Car ihn nicht vorher sehen kann. Der Schiedsrichter schreitet nicht ein. Beim Stand von 1:1 schlägt Car auf, stampft hierbei mit dem Fuß auf und erzielt den Punkt durch einen direkten Rückschlagfehler Ovtcharovs. Der Schiedsrichter spricht Car den Punkt zu.

Er hätte Car die ersten beiden Punkte zusprechen müssen.
Er hätte Ovtcharov den Punkt zum 2:1 zusprechen müssen.
Er hat vollkommen korrekt gehandelt, da kein Verstoß gegen die Aufschlagregel vorliegt.
24 zur Regel 5 „Definitionen“

Im Halbfinale der German Open stehen sich Boll und Küneth gegenüber. Beim Stand von 5:5 im 7. Satz wird Boll in die Defensive gedrängt und erreicht einen kurzen Unterschnittball von Küneth nur durch einen Sprint zurück zum Tisch. Hierbei rutscht ihm die Armbanduhr vom Handgelenk und bleibt auf dem Tisch liegen. Der nächste Rückschlag von Küneth trifft genau die Uhr, und von dort springt der Ball senkrecht nach oben, wo er von Boll unerreichbar für Küneth zurückgeschlagen wird.

Wiederholung des Ballwechsels
Punkt für Boll
Punkt für Küneth
25 zur Regel B 3.3 „Proteste“

Beim Stand von 9:9 im Entscheidungssatz des Viertelfinals einer Bayerischen Einzelmeisterschaft schlägt der Spieler Rot auf. Sein Gegner, Spieler Blau, ist der Meinung, dass der Aufschlag zu niedrig geworfen war. Der Schiedsrichter unterbricht jedoch nicht, und Blau spielt zunächst ohne Reklamation weiter. Im Verlauf desselben Ballwechsels trifft Blau beim Rückschlag die Oberkante des Tisches auf der gegnerischen Seite. Der Schiedsrichter entscheidet sofort auf Punkt für Rot, da der Ball die Oberkante berührt habe, welche nicht Teil der Spielfläche sei. Kann der Spieler Blau beim Oberschiedsrichter gegen eine Entscheidung des Schiedsrichters in diesem Ballwechsel protestieren?

Ja, gegen die Regelentscheidung, dass die Oberkante nicht zur Spielfläche gehört.
Ja, gegen die Tatsachenentscheidung, dass der Aufschlag hoch genug war.
Nein, gegen Schiedsrichterentscheidungen ist grundsätzlich kein Protest zulässig.
Regeltest absenden

Mit dem Klick auf den Button wird geprüft, ob alle notwendigen Angaben gemacht wurden.
Anschließend wird der Test direkt ausgewertet und Sie erhalten das Ergebnis per E-Mail zugesandt.
Achten Sie bitte auf die korrekte Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse!
nach oben gehen
0 / 25
Fragen beantwortet